Abstract
"Phytotherapie - Pflanzenheilkunde - Weltweite Alternativmedizin"
Die Therapie mit Pflanzen oder Pflanzeninhaltsstoffen - Phytotherapie - gehört zu den bedeutenden Aspekten der Menschheitsgeschichte.
Die hier aufgeführten Pflanzen und ihre Drogen sind in den drei großen Monographien (ESCOP, European Community und World Health Organisation) zusammengefasst. In diesen sind 900 Spezies beschrieben, deren Effektivität, chemische Wirksubstanzen und pharmakologische Wirkung wissenschaftlich exakt niedergelegt worden sind. Alle angesprochenen Aspekte sollen in dem vorliegenden Titel - soweit es das umfassende Thema zulässt - angesprochen werden. Den 320 wichtigsten medizinisch wirksamen Pflanzen gehört die besondere Aufmerksamkeit.
Dieses Werk soll die verschiedenartigen Traditionen in den verschiedenen Regionen der Welt darstellen. Die Anzahl der modernen Technologien, die trennen, identifizieren und die aktiven Komponenten der Pflanzen auflisten sollen, werden vorgestellt. Welche Indikationen eignen sich für die Phytotherapie; regionale Heilmittelpflanzen, und in welchen Ländern wurden die Pflanzen rationalisiert und kultiviert? Verzichtet wurde auf pharmakologische Effekte, Dosierung, aktive Ingredienzien, Morphologie und Zubereitung. Dieses Buch erhebt lediglich den Anspruch, ein guter Führer durch die medizinische Pflanzenwelt zu sein mit dem Ziel, die Phytotherapie als faszinierende Möglichkeit zu sehen und die Heilungsmöglichkeiten im professionellen Handeln zu stimulieren und zu inspirieren, nicht zuletzt aber auch ein Beleg zu sein für inzwischen nicht mehr existierende Pflanzen.
Prof. Klümper, geb. 1935 in Münster/Westfalen.
1958 Promotion zum Thema "Struktur und Funktion der linken Herzkammer" Diese Arbeit wurde beim Weltanatomen Kongress hoch prämiert und führte in den USA zu einer sofortigen Änderung der Operationstechnik am offenen Herzen mit sehr großem Erfolg.
Medizinische Ausbildung bei Prof. Heilmeyer, Prof. Reindel Prof. Kraus, Prof. Stutz, Prof. Uehlinger (Zilrieb) Facharzt für Radiologie und Strahlenheilkunde.
Als Strahlentherapeut gilt er als Mentor der Entzündungsbestrahlung in der heutigen Form. Beginn der Sporttraumatologie 1960,1976 Ernennung zum Leiter de ersten Sporttraumatologischen Spezialambulanz an einer deutschen Universität, 1970 Habilitation und Ernennung zum Oberarzt.
1977 Ernennung zum Professor Bund, Land und Stadt Freiburg bauten dem erfolgreichen Professor eine eigene Klinik im Mooswald in Freiburg; ein absolutes Novum, das es in dieser Form wohl nie wieder geben wird.
Man wollte verhindern, dass Prof. Klümper einen Ruf auf einen Lehrstuhl im Ausland annimmt. Zwischen 1960 und dem Jahr 2000 hielten Prof. Klümper und seine Mitarbeiter 260 wissenschaftliche Vorträge; 145 Publikationen, davon 11 Bücher.
Als Krönung seiner sporttraumatologischen Arbeit erschien das Handbuch der Sporttraumatologie (4-bändig im ecomed Verlag) und als "Abschluss" der osteologischen Arbeit das Buch "Knochenerkrankungen".
Nach der Emeritierung und schwerer Erkrankung, wissenschaftliches Studium der Phytotherapie und Homöopathie (Pflanzenheilkunde und Naturheilverfahren) setzte Prof. Klümper seine wissenschaftliche Arbeit dort fort, wo sie zeitweilig unterbrochen schien. Seine "Klümper-Cocktails" sind weltbekannt geworden. Aber er hat über 42 Jahre lang unentwegt und buchstäblich täglich versucht existierende Therapieempfehlungen zu verbessern. Das war nicht nur von Erfolgen gekrönt, sondern auch von bitteren Niederlagen begleitet.
Ein besonderes Anliegen war Prof. Klümper, denen zu helfen, die von der Schulmedizin aufgegeben worden waren (dazu gehörte z. B, Joachim Deckarm, den er als schwer Hirngeschädigten - ehemals bester Handballspieler der Welt - buchstäblich auf die Beine brachte). Zu seinem Arbeitsgebiet gehörten nicht nur lokale krankhafte Gewebsveränderungen, sondern systemische Erkrankungen wie z. B. MS (Multiple Sklerose) Fibromyalgien, Gürtelrosen, Osteoporose, degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen.
Prof. Klümper hofft mit seinen Publikationen "Unkraut vergeht nicht", Verlag J Krause Freiburg, 2002 und seinem jetzigen Skriptum "Erfolgreiche Rezepturen über 42 Jahre" den Schritt in die richtige Richtung getan zu haben. Möge der Leser die jetzige Publikation als Vermächtnis eines Mediziners ansehen, dem der persönliche Ruhm nichts galt, wohl jedoch das Wehe und Wohl der Patienten.
Darauf haben bereits viele Mediziner und Homöopathen gewartet.
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