Kim, Lee-Seup
Handelsreform und Industrialisierung in Entwicklungsländern
mit besonderer Berücksichtigung der Rolle des Staates
Fallstudie: Südkorea
Reihe:
Akademische Abhandlung zu den Wirtschaftswissenschaften
ISBN: 3-930324-85-7
1996
Preis: 41,90 €
193 Seiten
Abstract
Wie die Handelsstrategie bzw. das Handelsregime der Entwicklungsländer die Wirtschafts-entwicklung und Industrialisierung beeinflussen, ist sowohl theoretisch als auch empirisch umstritten.
Der Autor vergleicht in dieser Arbeit anhand des Industrialisierungsprozesses von Südkorea die neoklassisch orientierte Analyse und die Position der sog. Revisionisten. Die Rolle des Staates in der Anfangsphase des Entwicklungsprozesses, insbesondere beim Aufbau von jungen und dynamischen Industrien, bei der Bildung von Humankapital und Technologiekompetenz sowie bei der Entwicklung der Finanzmärkte wird ausführlich behandelt. Dabei wird insbesondere auf das Ziel einer raschen Sachkapitalakkumulation und eines staatlich forcierten industriellen Strukturwandels eingegangen. Aus der Studie läßt sich schließen, daß die Handelsstrategie und die Rolle des Staates im Industrialisierungsprozeß der Entwicklungsländer die länderspezifischen Charakteristika, wie z.B. Entwicklungsniveau, Humankapitalausstattung, technologisches Niveau, Beziehungen zwischen Staat und Unternehmen etc. berücksichtigen sollten.
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