Wegner, Ulrike
Die Eheangelegenheit der Margarethe von Tirol
Überlegungen zur politischen und kulturhistorischen Bedeutung des Tiroler Eheskandals
Reihe:
Akademische Abhandlung zur Geschichte
ISBN: 3-930324-74-1
1996
Preis: 51,90 €
289 Seiten
Abstract
Margarethe Maultasch, Gräfin von Tirol, vertrieb im November 1341 ihren Ehemann Johann Heinrich von Böhmen-Luxemburg. Nur wenige Monate später ehelichte sie den Markgrafen Ludwig von Brandenburg, Sohn Kaiser Ludwigs IV. Dieser Eheskandal löste ein folgenreiches Machtspiel um die Herrschaft im Reich aus. Der plötzliche Tod des Kaisers im Oktober 1347 beendete die Auseinandersetzungen.
Diese Affäre bewegte nicht nur die Gemüter der Zeitgenossen, sondern blieb über Jahrhunderte hindurch im Bewußtsein nachfolgender Generationen. Selbst in der neueren Wissenschaftsliteratur wird noch heute über die Bedeutung der Tiroler Eheangelegenheit diskutiert: Kann dieses Ereignis als Anfang vom Ende einer effektiven Reichsherrschaft Ludwigs IV. gewertet werden?
Der vorliegende Titel geht dieser Frage nach und versteht sich als quellenkundlicher Beitrag zur Geschichte der Tiroler Eheaffäre.
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