Aurich, Joachim
Kopplung von Netzwerk- und Halbleitersimulator nach dem Master-Slave-Prinzip
Reihe:
Akademische Abhandlung zu den Ingenieurwissenschaften
ISBN: 3-930324-60-1
1995
Preis: 36,90 €
157 Seiten
Abstract
Selbstständige Simulatoren können nach dem Master-Slave-Prinzip miteinander gekoppelt werden, ohne auf simulatorinterne Informationen über die Konotenadmittanz- matrix und die vollständige Potentialverteilung der Netzwerke zurückgreifen zu müssen.
Das Verhalten des Netzwerkes wird aus der Sicht externer Bauelemente beschrieben. Auf der Grundlage der Knotenspannungsanalyse gibt der Netzwerkssimulator als Master den untergeordneten Simulatoren die Knotenspannung vor, die ihrerseits die Stromantwort als stetig differenzierbaren Verlauf innerhalb des jeweils aktuellen Zeitintervalls zurückliefert. Durch geeignete Kopplungsmethoden kann die Konvergenz des gekoppelten Gesamtsystems herbeigeführt werden, obwohl die Integration der Slaves der Integration des Masters um einen Zeitschritt nacheilt.
Die Methode der Tangentenapproximation wertet ausschließlich die Klemmengrößen des gekoppelten Elements aus, während die Methode der Arbeitsgeraden auf der programmtechnischen Messung der eigenen und verkoppelten Innenwiderstände der Tore zu den gekoppelten Elementen beruht.
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