Nigam, Santosh
Evidenz für die Präsenz von hochaffinen cytosolischen Platelet-Activating Factor (PAF) Rezeptoren in Humanneutrophilen
Ihre Funktionelle Bedeutung für die Regulation von Phospholipase A_2
Reihe:
Akademische Abhandlung zur Medizin
ISBN: 3-930324-49-0
1995
Preis: 26.90 €
50 Seiten
Abstract
Der Plättchen-Aktivierende Faktor (PAF), dessen biologische Aktivität vor dreißig Jahren entdeckt wurde, spielt in nanomolarer Konzentration als biologischer Mediator in Säugerzellen und Organen, wie Thrombozyten, Humanneutrophilen, Lymphozyten, Makrophagen, Basophilen, Eosinophilen, Herz, Lungen, Leber, Nieren, Augen, Gehirn, Haut und Margen-Darm eine besondere Rolle.
Die Entdeckung und Charakterisierung der PAF-Oberflächenrezeptoren haben die komplexen Wirkungsmechanismen des PAF bei vielen Erkrankungen aufgeklärt. PAF ist das stärkste bekannte Phospholipid, für das die Rezeptoren kloniert wurden. Dies hat den Weg für die Klärung der PAF-Rezeptor-Singnalmechanismen und Entwicklung der Rezeptorantagonisten als Therapeutika geebnet. Aufgrund der intrazellulären Retention des PAF sowie Inhibition zellulärer Funktionen durch PAF-Antagonisten wurde die Existenz intrazellulärer PAF-Rezeptoren seit geraumer Zeit in Zellsystemen impliziert.
Der vorliegende Titel präsentiert zum ersten Mal die Evidenz für die Existenz von hochaffinen intrazellulären Rezeptoren in Humanneutrophilen und diskutiert ihre funktionelle Bedeutung für die Regulation der Phospholipasen C und A_2.
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