Abstract
"Die Begründung der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen 1906 gilt als „Startschuss“ für den staatlichen, aber auch für den ehrenamtlichen Naturschutz. Die ehrenamtlichen Beauftragten und freiwilligen Helfer und Helferinnen waren in der alten Bundesrepublik bis 1976 (Erlass des Bundesnaturschutzgesetzes) und in der Deutschen Demokratischen Republik bis 1990 die „dritte Säule“ des Naturschutzes neben dem behördlichen und wissenschaftlichen. Sie übernahmen von Beginn an umfangreiche Naturschutzaufgaben. Das Aufgabenspektrum erweiterte sich mit Beginn staatlicher Umweltpolitik seit Anfang der 1970er Jahre.
Wie ist es heute um das Ehrenamt im Natur- und Umweltschutz bestellt angesichts wachsenden Zwangs zur Professionalisierung der Natur- und Umweltschutzarbeit, problematischer Altersstruktur der Ehrenamtlichen, Auswirkungen der „Globalisierungsdebatte“ wie „Sparzwang“, Gebiets- und Verwaltungsreformen, Stellenabbau und Änderung der räumlichen Zuständigkeiten?
Die Autoren und die Autorin im vorliegenden Band geben aus unterschiedlicher Perspektive Antworten auf diese Frage.
"
|