VWF Logo VWF Logo

Bearbeitung: Petra Schag

SUCHE

Internetsuche


VFW Angebot

Startseite

VWF - Wir über uns

Katalog

Neuerscheinungen

Veröffentlichen im VWF

Autorenformular


Gesamtverzeichnis

Übersicht

Agrarwissenschaften

Architektur

Berlin-Forschungen

Erziehungswissenschaft

Geschichte

Ingenieurwissenschaften

Kommunikationswissensch.

Kunstgeschichte

Literaturwissenschaft

Medien

Medizin

Naturwissenschaften

Politische Wissenschaften

Philosophie

Psychologie

Raum- u. Umweltforschung

Rechtswissenschaften

Soziologie

Sport

Wirtschaftswissenschaften

Managementwissen Zukunft

Zeitzeugen


Autorenverzeichnis

Autoren alphabetisch


INFER

Veröffentlichungen des International Network for Economic Research (INFER)


AROPE

Academic Readings on Private Equity (AROPE)


Impressum

Impressum


VWFAdresse

http://www.vwf.de
ist ein Angebot des
VWF Verlag
für Wissenschaft
und Forschung GmbH
Postfach 30 40 51
D-10725 Berlin
Tel.: +49-30-787 194-27
Fax: +49-30-787 194-29
Email: Mailbox-VWF

© 2016 VWF
Alle Rechte vorbehalten.


Khosrozadeh, Behrouz

Demokratie und Zivilgesellschaft in Okzident und Orient


"Eine vergleichende Studie Der islamische Orient: Das Fallbeispiel Iran"


Reihe: Akademische Abhandlung zu den Politischen Wissenschaften
ISBN 978-3-89700-389-7
2003
Preis: 49,90 €
400 Seiten

Buchcover


Abstract

"Nicht der Islam an sich, sondern ein schriftgläubiger Islam der Ulama (Religionsgelehrten), der jegliche ‚geistige Mobilisierung' und kulturelle Reformen als Bid'a unterbindet, ist das Hindernis".
Der Autor dieser Dissertation an der Universität Göttingen vergleicht ausführlich die Voraussetzungen für die Entstehung von Demokratie und Zivilgesellschaft in Okzident und Orient.
Im dritten Teil seiner Arbeit behandelt er das "Fallbeispiel Iran", das auch als kurzgefasste Geschichte dieses Landes gelesen werden kann. Er beleuchtet vor allem die kulturell-zivilisatorische Dimension der internationalen Politik, was Doktorvater Bassam Tibi, der die Arbeit als hervorragend bewertete, in seinem Vorwort als originelle Forschungsleistung würdigt.
Im Gegensatz zu vielen, in der Tradition von Max Weber stehenden westlichen Sozialwissenschaftlern zeigt der Autor auf, dass die Kultur des Mittleren Ostens zwar auf der Religion des Islam basiert, dass der Islam aber keinen entscheidenden Moment für die Entwicklung oder Unterentwicklung darstellt.
Entwicklung und Fortschritt haben mit dem Grad der Dynamik, Offenheit und Elastizität der jeweiligen Länder und Gesellschaften zu tun, und der Autor weist das ausführlich anhand vieler Quellen nach. Religion stellt nur ein - wenngleich starkes - Segment in den arabisch-islamischen Ländern dar. Demokratisierung kann nicht mit Soldaten, sondern nur mit kultureller Modernisierung und einem "Reform-Islam" in Gang gesetzt werden. Für den Iran bestehen nach Ansicht des Autors die besten Chancen für eine Demokratisierung im Orient, was er ausführlich begründet.Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft - Medienspiegel - Juni 2004

Politikwiss. Diss. Göttingen; Gutachter: B. Tibi. - Khosrozadehs methodisches Vorgehen basiert "einerseits auf Huntingtons Theorie des ‚institution building' und andererseits auf der ‚Diskursanalyse'" (17). Sein Ziel ist es, die iranischen Debatten über Demokratie und Zivilgesellschaft zu analysieren und hinsichtlich der Demokratisierbarkeit des Irans zu evaluieren. Die Arbeit beginnt mit breiten ideengeschichtlichen Ausführungen zu den Begriffen "Demokratie", "Moderne" und "Zivilgesellschaft". Sie sind zwar deutlich umfangreicher als bloße Begriffserklärungen, aber dennoch zu knapp, um die Begriffe im Kontext der aktuellen Forschung zu diskutieren. Der Autor läuft zudem Gefahr, die Vielzahl der (fast immer klassischen) Denker und Theorien, die er präsentiert, nicht mehr sinnvoll miteinander in Beziehung setzen zu können. Auch die anschließenden Kapitel zum Islam sowie zur Lage im Iran sind - um der Diskursanalyse willen - weitgehend ideengeschichtlicher und historischer Natur. Zum einen gelingt es dem Autor zu wenig, aus seiner breiten Belesenheit systematische Argumentationsstränge zu bilden, sodass seine Ausführungen häufig nur thetischen Charakters sind. Zum anderen vermisst der Leser die versprochene Diskursanalyse. Stattdessen stellt der Text nacheinander verschiedene Positionen des iranischen Geisteslebens dar. Am gewinnbringendsten ist die Arbeit von Khosrozadeh folglich dann auch dort zu lesen, wo er über die momentanen Zustände im Iran Khatamis und die zeitgenössischen Denker wie den Philosophen Abdolkarim Soroush referiert. SM. ZPol-Bibliogafie 3/2004


Bestellung

AnzahlISBNTitelPreis
978-3-89700-389-7 Demokratie und Zivilgesellschaft in Okzident und Orient 49,90 €

Lieferanschrift

Name      
Adresse   
          
          
Stadt     
Land      
Telefon   
Email     
Bemerkung 

Die Lieferung erfolgt mit Rechnung innerhalb Deutschlands und Österreichs.
Die Lieferung in andere EU-Länder erfolgt nur auf Vorkasse zzgl. 4.- Euro Versandgebühr.
Die Lieferung außerhalb der EU erfolgt auf Vorkasse zzgl. 6.- Euro Versandgebühr.

Bitte erfragen Sie unsere Bankverbindung: Email-Bankverbindung




webmaster@vwf.de