Abstract
"Demographischer Wandel, Wertewandel und rückläufige Einwohnerzahlen werden den Städtebau vor neue Aufgaben stellen. Die sich derzeit in Wohngebieten ostdeutscher Städte abzeichnenden Probleme sind dabei Vorwarnungen für eine in 15 bis 20 Jahren auch in einigen Regionen Westdeutschlands zu befürchtende Entwicklung – Überkapazitäten im Geschosswohnungsbau bei gleichzeitig anhaltendem Suburbanisierungsdruck, rückläufige Nachfrage nach Eigenheimen ab dem Jahr 2030 etc.
Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich die Beiträge dieses Bandes mit Ansätzen zur Annäherung an Wohngebietszukünfte und Fragen des methodischen Zugangs zur Erfassung der strukturellen Dynamik von städtischen Teilräumen überwiegender Wohnnutzung.
Die Ausrichtung auf den Gegenstand Wohngebiet hat das Ziel, die Debatte zu nachhaltiger Stadtentwicklung – eine i. d. R. aus übergeordneten politischen Zielen abgeleitete Diskussion – herunter zu brechen und für die Wohngebietsebene zu konkretisieren. Dabei werden Wohngebiete weniger aus stadtplanerischer Sicht betrachtet, sondern aus einer Binnenperspektive, die Wohngebiete als eigene (~eigenständige~) städtische Teilsysteme versteht, deren endogenes Potenzial es zu nutzen gilt.
In einem interdisziplinären Diskurs äußern sich hierzu Autoren aus den Bereichen der Soziologie, Philosophie, Stadtplanung, Architektur, des Bauingenieurwesens und der Projektentwicklung." BUNDES BAU BLATT, 01, 2003
Zukunft - Wohngebiet. Entwicklungslinien für städtische Teilräume.
"Demographischer Wandel, Wertewandel und rückläufige Einwohnerzahlen werden den Städtebau vor neue Aufgaben stellen. Die sich derzeit in Wohngebieten ostdeutscher Städte abzeichnenden Probleme sind dabei Vorwarnungen für eine in 15 bis 20 Jahren auch in einigen Regionen Westdeutschlands zu befürchtende Entwicklung - Überkapazitäten im Geschosswohnungsbau bei gleichzeitig anhaltendem Suburbanisierungsdruck, rückläufige Nachfrage nach Eigenheimen ab dem Jahr 2030 etc. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich die Beiträge dieses Bandes mit Ansätzen zur Annäherung an Wohngebietszukünfte und Fragen des methodischen Zugangs zur Erfassung der strukturellen Dynamik von städtischen Teilräumen überwiegender Wohnnutzung. Die Ausrichtung auf den Gegenstand Wohngebiet hat das Ziel, die Debatte zu nachhaltiger Stadtentwicklung - eine i.d.R. aus übergeordneten politischen Zielen abgeleitete Diskussion - herunter zu brechen und für die Wohngebietsebene zu konkretisieren. Dabei werden Wohngebiete weniger aus stadtplanerischer Sicht betrachtet, sondern aus einer Binnenperspektive, die Wohngebiete als eigene (eigenständige) städtische Teilsysteme versteht, deren endogenes Potenzial es zu nutzen gilt."
STADT UND RAUM, J.23, Dezember 2002
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