|
Schulte, Karl-Sebastian
Der politische Diskurs der Apokalypse in den USA
Apokalyptisches Denken als Erfahrungsraum und Erwartungshorizont in der politischen Kommunikation der Vereinigten Staaten von Amerika
Reihe: Akademische Abhandlung zu den Politischen Wissenschaften
ISBN 978-3-89700-322-4
2001
Preis: 7,90 €
70 Seiten
|

|
Abstract
"Apokalyptisches Denken hat eine lange religiöse Tradition. Auch heute noch geht von endzeitlichen Vorstellungen ein besonderes Faszinosum aus. Selbst Politik und Wissenschaft scheinen nicht immer immun zu sein gegen die Beschwörung von endzeitlichen Untergangsszenarien und apokalyptischen Sendungsmissionen. Leicht kommt es dabei zu einer stigmatisierenden Wahrnehmung der Wirklichkeit und anderer sozialer Gruppen, Gesellschaften und Kulturen. Nicht erst die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben unterstrichen, dass diese tradierten Deutungsmuster wie das apokalyptische Denken in ihrer jeweils aktuell konkretisierten Ausprägung noch heute das kollektive Selbstverständnis einer Gesellschaft wie auch die Wahl politischer Ziele beeinflussen und damit konkrete politische Wirkung zeitigen. Am Beispiel der Vereinigten Staaten untersucht der Autor die Bedeutung apokalyptischer Vorstellungen in historischen und jüngeren politischen Diskursen, zum einen nämlich in Schlüsseldokumenten und -vorstellungen der amerikanischen Gründerväter sowie in den akademischen Debatten um den "Clash of Civilizations" sowie das Ende der Geschichte.
Inhaltsübersicht: 2. Die klassische Apokalypse; 3. Der Politische Diskurs der Apokalypse in der amerikanischen Politik und im amerikanischen Selbstverständnis; 4. Die Wahrnehmung der Wirklichkeit im apokalyptischen Diskurs - Konsequenzen im politischen Umgang mit anderen Kulturen. ZpoI-Bibliographie 3/02
Bestellung
|
webmaster@vwf.de
|
|