Dönmez, Mustafa
Kopplung von Teilsystemen bei der Simulation mit Hilfe des Differenzenleitwertverfahrens
Reihe: Akademische Abhandlung zu den Ingenieruwissenschaften
ISBN 978-3-89700-289-0
2000
Preis: 34,90 €
140 Seiten
Abstract
Im Bereich der Energieversorgung stellt die digitale Simulation elektrischer Netzwerke eine wichtige Aufgabe dar. Die mathematische Beschreibung des Netzes führt auf ein Differentialgleichungssystem, welches im Allgemeinen numerisch gelöst wird. Die Integration erfolgt mit dem Differenzenleitwertverfahren.
Die Hauptidee bei der Simulation besteht darin, eine Aufgabe in möglichst unabhängig voneinander berechenbare Teile zu zerlegen. Werden die Berechnungen in Partitionen voneinander getrennt gelöst, müssen sie Informationen durch eine Schnittstelle austauschen. Wegen der seriellen Abarbeitung ergibt sich dadurch eine Verzögerung in der Übertragung der Informationen an der Schnittstelle.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Instabilitätsproblem in Simulationen bei getrennt berechneten Partitionen zu lösen und den dafür benötigten Aufwand zu minimieren. Dabei wurden sowohl im Frequenzbereich als auch im z-Bereich Lösungsmöglichkeiten untersucht. Dazu werden die Systempartitionen als Feedback-System betrachtet. Die Simulationsergebnisse der Diskretisierungsmethoden wurden mit einer entsprechenden Filterung der Kopplungswerte diskutiert. Mit der neu entwickelten Methode wurde erreicht, dass durch die Einschaltung des Filters die Stabilität und Genauigkeit gewährleistet wird.
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