VWF Logo VWF Logo

SUCHE

Internetsuche


VFW Angebot

Startseite

VWF - Wir über uns

Katalog

Neuerscheinungen

Veröffentlichen im VWF

Autorenformular


Gesamtverzeichnis

Übersicht

Agrarwissenschaften

Architektur

Berlin-Forschungen

Erziehungswissenschaft

Geschichte

Ingenieurwissenschaften

Kommunikationswissensch.

Kunstgeschichte

Literaturwissenschaft

Medien

Medizin

Naturwissenschaften

Politische Wissenschaften

Philosophie

Psychologie

Raum- u. Umweltforschung

Rechtswissenschaften

Soziologie

Sport

Wirtschaftswissenschaften

Managementwissen Zukunft

Zeitzeugen


Autorenverzeichnis

Autoren alphabetisch


INFER

Veröffentlichungen des International Network for Economic Research (INFER)


AROPE

Academic Readings on Private Equity (AROPE)


Impressum

Impressum


VWFAdresse

http://www.vwf.de
ist ein Angebot des
VWF Verlag
für Wissenschaft
und Forschung GmbH
Postfach 30 40 51
D-10725 Berlin
Tel.: +49-30-787 194-27
Fax: +49-30-787 194-29
Email: Mailbox-VWF

© 2011 VWF
Alle Rechte vorbehalten.


INFERlogo

Döhler, Elmar und Resinek, Marc S.

Dollarisierung in Lateinamerika, Euro-Anbindung in Mittel- und Osteuropa: Das Ende nationaler Währungen?


Theoretische Aspekte, Erfahrungen und Zukunftsperspektiven


Reihe: INFER Research Report No. 4
ISBN 978-3-89700-175-6
2003
Preis: 12,90 €
90 Seiten

Buchcover


Abstract

In einer Zeit, da es vielerorts zum guten Ton gehört, gegen Globalisierung zu sein, ist dieses Heft wichtig und aktuell. Hier werden nüchtern Zahlen und Daten zusammengetragen, die die einfache Frage, ... Das Ende nationaler Währungen?, in ihrer immensen Vielschichtigkeit zeigen.
Wer sich über Stammtischgespräche hinaus für globale, und das heißt auch, ökonomische und finanzpolitische Entwicklungen interessiert, findet hier eine seltene Fülle wichtigen Materials. Den Autoren geht es einzig um das Thema, wie sich die Globalisierung auf die staatlichen Ökonomien und Währungen auswirkt. Es werden verschiedene Stufen der Übernahme der Welt-Hauptwährungen (Dollar und Euro) unterschieden, Vor- und Nachteile, Probleme und Bedingungen für erfolgreiche Fusionen untersucht. Hier ist interessant, dass es überhaupt verschiedene Grade der Währungsverschmelzung (nationale Währung und Dollar, bzw. Euro) gibt und zu welch unterschiedlichen Ergebnissen diese im einzelnen führen. Das gängige Urteil, Globalisierung mache nationale Wirtschaften kaputt, da sie einzig dem Weltmarkt verpflichtet werden, erweist sich als sehr kurz gedacht.
Ein eigenes Kapitel beleuchtet die Erfahrungen der inoffiziellen Ersetzung der nationalen Währung. Es werden dabei verschiedene Grade unterschieden, in denen die nationale Finanzhoheit (incl. Kursregulierung und Beteiligung an Geldschöpfungsgewinnen) mehr oder weniger erhalten wird. "Keine makroökonomische Entwicklung ist monokausal durch die Form des Währungsregimes zu erklären." (S. 26), diese These wird durch einen Vergleich lateinamerikanischer Staaten untermauert, die mit alternativen Währungsregimes Erfahrung gemacht haben und dabei denkbar unterschiedliche Entwicklungen durchmachten: Das seit 1904 dollarisierte Panama hat seit Jahren eine selbst für europäische Verhältnisse geringe Inflation (0,0 bis max. 1,8%); Argentinien hatte enorme Inflation in der Umstellungsphase auf den Dollar, danach stabilisierte sich die Entwicklung. So lässt sich ein detaillierteres Gesamtbild erfassen, als das z.B. in der Globalisierungs-Bibel "Global Brutal" gezeichnet wird. Allerdings muss sich der Leser mit Tabellen und Fachbegriffen anfreunden, was nicht jedermanns Sache ist... aber ich finde, es lohnt sich: Abgerundet wird der Report durch ein Fazit der Autoren und einige Anhänge zu Wechselkursen und Währungsverteilungen weltweit. Knut Gierdahl
MAGAZINS DES NEUEN ÄONS, NR. 5, OKT./ NOV. 2003

"Seit den zahlreichen Währungs- und Finanzkrisen der neunziger Jahre steht die Frage der optimalen währungspolitischen Strategie wieder im Mittelpunkt der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion. Insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern begann man darüber nachzudenken, wie das nötige Vertrauen der Finanzmärkte in die eigenen Währungen zurückgewonnen bzw. aufrecht erhalten werden kann. Dies hatte u.a. zur Folge, dass die währungspolitische Option der offiziellen Dollarisierung vor allem in Lateinamerika als Alternative zu den bestehenden Währungsregimen eine wachsende Zahl von Befürwortern fand. So wurde der US-Dollar bereits im Jahre 2000 in Ecuador unter Aufgabe der nationalen Währung zum gesetzlichen Zahlungsmittel, in El Salvador im Jahre 2001. Insgesamt lässt sich bei einer weltweiten Betrachtung der aktuellen Wechselkursregelungen eine gewisse Entwicklungslinie weg vom bisherigen staats- und währungspolitischen Grundsatz ausmachen, nach dem eine selbständige und unabhängige Nation auch über eine eigenständige nationale Währung verfügen müsse. Prominentestes Beispiel ist hierfür sicher die Europäische Währungsunion. In jüngster Zeit ist aber auch eine zunehmende Anbindung der Währungen der Länder Mittel- und Osteuropas an den Euro festzustellen (z.B. in Estland, Litauen, Ungarn oder Bulgarien). Einige EU-Beitrittskandidaten erwägen überdies bereits heute ganz auf eine eigene Währung zu verzichten und statt dessen den Euro noch vor einem Beitritt zur E(W)U als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen („Euroisierung“). Darüber hinaus wird in zahlreichen Ländern bereits Fremdwährung (vor allem US-Dollar und Euro) als inoffizielles Zahlungsmittel akzeptiert und als Wertaufbewahrungsmittel genutzt. Aufgrund dieser Tendenzen dürfte sich die Zahl der tatsächlich im Zahlungsverkehr genutzten Währungen ständig reduzieren und der Trend zur Bildung einiger weniger Währungsblöcke verstärken.
Angesichts der aktuellen Relevanz des Themas wird im Rahmen dieser Studie zum einen untersucht, ob die offizielle Dollarisierung tatsächlich eine sinnvolle währungspolitische Strategie darstellen kann. Des weiteren wird u.a. diskutiert, welche Unterschiede zwischen der fortschreitenden Dollarisierung in Lateinamerika und den Entwicklungslinien einer verstärkten Euro-Anbindung in Mittel- und Osteuropa bestehen."


Order

AmountISBNTitlePrice
978-3-89700-175-6 Dollarisierung in Lateinamerika, Euro-
Anbindung in Mittel- und Osteuropa:
Das Ende nationaler Währungen?
12,90 €

Address of delivery

Name           
Address        
               
               

ZipCode/City   
Country        
Phone          
Email          
Note           

Delivery in Germany and Austria takes place with invoice.
Delivery in other countries of the EU takes place only after prepayment plus 4,- Euro shipment expenses.
Delivery in countries outside of the EU takes place only after prepayment plus 6,- Euro shipment expenses.

Please ask for our bank details: E-Mail-bank details



webmaster@vwf.de