Abstract
"Finanzdienstleister stehen unter enormem Veränderungsdruck. Die Konzentrationswelle verstärkt sich kurz vor der Jahrtausendwende, die Kundenbindung läßt nach und, nicht zuletzt durch die hohe Attraktivität des Aktienmarktes, erwarten die Kunden kompetente und freundliche Beratung sowie schnelle und fehlerfreie Abwicklung ihrer Bankgeschäfte, auch bei komplexeren Sachverhalten.
Gemeinsam ist für alle Marktteilnehmer, dass sie Gefahr laufen vom aktiven Gestalter zum Getriebenen zu werden, wenn nur halbherzige Maßnahmen ergriffen werden oder ausgetretene Pfade nicht verlassen werden. Ein auf (guten oder schlechten) Erfahrungen basierendes „Weiter so!"" ist nicht nur gefährlich für Politiker. Die Banken in Deutschland setzen auf verschiedene Strategien und Werkzeuge, um im Wettbewerb um Marktanteile und Kunden Vorteile zu erzielen.
Strategien und Konzepte werden entworfen, um sowohl Kostensenkungspotentiale auszuschöpfen als auch die Flexibilität des Instituts zu stärken. Das Ziel ist meist vorgegeben: Der Shareholder-Value soll gesteigert werden.
Viele Kreditinstitute setzen erprobte und neue Werkzeuge ein, um hier vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen.
Qualität und Kundennähe stehen im Mittelpunkt und manifestieren sich auf den Gebieten:
Qualitätsstrategien
Einsatz von Informationstechnologie
Back- und Front-Office
Veränderung der Arbeitsorganisation
Distribution / Vertrieb / Marketing-Mix
Nach der vom Autor durchgeführten Marktuntersuchung bei allen Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Hessen und Thüringen liefert er in vorliegendem Titel Hintergründe, Szenarien und Strategien, die – auch basierend auf der Marktuntersuchung – den Strukturwandel bei den Finanzdienstleistern kritisch betrachtet, Schwachstellen und Defizite kritisch analysiert und Lösungsansätze beschreibt."
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