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Simon, Holger

Der Creglinger Marienaltar von Tilman Riemenschneider


Reihe: Akademische Abhandlung zur Kunstgeschichte
ISBN: 978-3-89700-052-1
1998
Preis: 34,90 €
230 Seiten

Abstract

Der Creglinger Marienaltar von Tilman Riemenschneider (um 1460 - 1531) ist einer der bekanntesten und bedeutendsten spätgotischen Schnitzaltäre. Eine grundlegende mo-nographische Bearbeitung fehlt; die Forschung bezieht sich bis heute auf Arbeiten von Justus Bier (1930). Preis der Offermann-Hergarten Stiftung 1999.


In einem umfassenden Forschungsbericht wird erstmalig die gesamte Forschungslite-ratur, einschließlich der Quellen und Zeugnisse problemorientiert auf genommen und kritisch diskutiert und damit eine gute Grundlage für eine Neubearbeitung gelegt, die auch späteren Forschungen dienlich sein wird.


Die Schwerpunkte dieser Arbeit tangieren zwei grundlegende methodische Bereiche der Kunstgeschichte. Zum einen wird nach der Bedeutung und Funktion des Retabels gefragt, und zum anderen werden anhand der stilkritischen Methode Fragen nach Da-tierung, Einordnung und Händescheidung kritisch erörtert. Innerhalb der ikonographi-schen Analyse, die alle Bildwerke am Retabel als traditionelle Bildtypen nachweisen kann, nimmt die Bildgeschichte der Aufnahme Mariens einen besonderen Stellenwert ein. Über die bisherige ikonographische Forschung hinausgehend können zwei Bildty-pen für die Darstellung der Aufnahme Mariens nachgewiesen werden, die im 11. Jahr-hundert bzw. um 1200 unabhängig voneinander im Abendland entwickelt wurden und die Darstellung Mariens in den folgenden Jahrhunderten bestimmen. Riemenschneider erfindet hier keinen neuen Bildtyp, wie es häufig angenommen wurde, sondern er be-zieht sich auf den im 11. Jahrhundert entwickelten Typus der stehenden, von Engeln aufgenommenen Maria-Orans, der bis ins 15. Jahrhundert zumeist in Stundenbüchern nachzuweisen und dort von der Forschung bislang unbeachtet blieb.


Die ikonographi-schen Veränderungen innerhalb der Bildgeschichet lassen einen spezifischen Bildbe-griff erkennen, der auch für Riemenschneider bildprägend war. Schließlich läßt sich ein ikonographisches Programm am Creglinger Altar nachweisen, das die Aufnahme Mariens mit Darstellungen der Sieben Freuden Mariens verbindet. Dieses Programm verweist auf eine im 15. Jahrhundert verbreitete Gebetspraxis, in dessen Kontext das Retabel abschließend gedeutet wird.


Eine kritische Darlegung der stilkritischen Methode führt zu dem Nachweis, daß die Anwendung dieser Methode in bezug auf das umfangreiche Ouvre Riemenschneiders zu keinen methodisch fundierten Erkenntnissen hinsichtlich der Datierung, Einordnung und Händescheidung führen kann. Die bisherige Datierung ist obsolet und das Retabel kann lediglich aufgrund von verwendeten graphischen Vorlagen in die Zeit nach 1493 datiert werden. Damit muß die Standortfrage neu aufgeworfen und andere Orte als ur-sprüngliche Aufstellungsmöglichkeit neu diskutiert werden.


Eine historische Darstellung zum heutigen Standort, der Herrgottskapelle bei Creglin-gen, die unter anderem die Probleme einer dort ursprünglichen Aufstellung thematisiert, ein vorläufiger restauratorisch-naturwissenschaftlicher Bestandsbericht und viele bis-lang unveröffentlichte Bildwerke und Fotografien runden die monographische Arbeit ab.


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978-3-89700-052-1 Der Creglinger Marienaltar von Tilman Riemenschneider 34,90 €

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